Macht es noch Sinn einen Diesel zu kaufen?

Fahrzeuge mit Dieselmotoren sind besonders in Deutschland beliebt und dadurch natürlich auch sehr verbreitet. So galten Dieselfahrzeuge vor einigen Jahren noch als die optimale Lösung für die meisten Autofahrer. Doch die Diskussion über den Schadstoffausstoß eines Diesels nimmt immer mehr Fahrt auf. Das wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf den Diesel selbst, sondern gefährdet auch die Zukunft dieser Autos. Speziell die Politik, sowie auch Experten, wettern verstärkt gegen den Diesel. Der Abgasskandal in jüngster Zeit bei VW hat noch zusätzlich dazu beigetragen. Auch bei Audi und anderen Herstellern soll es ähnliche Fälle gegeben haben, die bisher noch nicht zu 100% bestätigt worden sind. Das ist nicht gerade förderlich für die Zukunft dieser Fahrzeugtypen. Die Frage, die sich dadurch für viele Autofahrer stellt: Macht es überhaupt noch Sinn einen Diesel zu kaufen? Was mache ich mit meinem Diesel, den ich momentan besitze? Lieber verkaufen? Diese Fragen sind natürlich nicht unberechtigt angesichts der derzeitigen Situation des Diesels. Wir schaffen Abhilfe!

Die Auswirkungen des Diesels auf die Umwelt

Die Aussage über den „klimafreundlichen Diesel“ ist in den Augen vieler nur ein Mythos. Doch man beachte hier die Kritik der Wissenschaftler und Experten einmal etwas genauer. Denn nicht allein der CO2 Ausstoß steht bei den Herren in der Kritik. Das ist auch nicht verwunderlich, da die Frage nach dem CO2 Ausstoß sehr vage ist. Denn rein mathematisch gesehen, ist der CO2 Ausstoß beim Diesel nicht direkt höher, wenn man alle Faktoren gegenüber einem Benziner in Betracht zieht. Daher steht neben diesem Aspekt noch ein anderer im Fokus. Nämlich die Entwicklung und der Ausstoß von NOx. NOx sind Stickoxide, die gesundheitsschädlich sind. Sie können die Schleimhäute reizen und auch zu Husten und Atembeschwerden führen. Auch das Herz sowie der Kreislauf können hierdurch geschädigt werden. Der Ausstoß von NOx ist daher ein deutlich größeres Problem für den Diesel, als der des CO2s. Dies bekommt das Dieselfahrzeug bereits jetzt schon in Großstädten zu spüren.

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Ist ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge realistisch und was ist die blaue Plakette?

In Stuttgart und Hamburg werden bereits jetzt schon Fahrverbote diskutiert. Dies ist auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass es zu Strafzahlungen kommen kann, wenn eine Stadt unter zu hohen Stickoxid-Werten leidet. In Stuttgart und Hamburg ist genau dies der Fall, was die Debatte über den Diesel zusätzlich anheizt. Weitere Städte könnten demnächst folgen. Das stellt natürlich eine große Problematik für die Dieselfahrzeuge und vor allem auch für ihre Besitzer dar. Denn sind Fahrverbote für diese Autos erst einmal durchgesetzt, so kann es schnell zu einem ernsthaften Problem werden, wenn man beispielsweise seinen Arbeitsplatz erreichen möchte. Sollten Fahrverbote ausgesprochen werden, so würde das, dem aktuellen Stand zu Folge, 13 Millionen Fahrzeuge betreffen. Das bringt natürlich auch Zündstoff in der Politik. Die blaue Plakette soll eine entsprechende Reaktion auf das Problem werden. Die neuen Plaketten sollen den Euro-6 Klassen vorbehalten werden. Diese Debatte stellt allerdings für viele Politiker ein Problem dar. Sie wollen eine andere Lösung, da die Einführung einer solchen Plakette den Diesel zusätzlich noch weiter in die Problematik stürzen würde.

Wie können Dieselfahrzeuge mit Euro 5 Norm das Fahrverbot umgehen?

Momentan besteht noch kein direktes Fahrverbot für diese Fahrzeuge. Sollte es aber dazu kommen so bleibt dem Besitzer nichts Anderes übrig als sein Fahrzeug umrüsten zu lassen. Auch hier gibt es über die breit angelegte Umrüstung der Fahrzeuge  momentan eine Debatte zwischen Industrie und Politik. So könnte der NOx Ausstoß, mit Hilfe der neuen Techniken, bei jedem Fahrzeug um 50 Prozent reduziert werden. Eine Einigung über diese Thematik ist jedoch bisher nicht in Sicht. Das heißt, dass momentan noch jeder selbst für die Umrüstung der Fahrzeuge verantwortlich ist, wenn ein Fahrverbot in Kraft treten sollte.

Verbraucht ein Diesel wirklich weniger als ein Benziner?

Der Kraftstoffverbrauch eines Diesels ist gegenüber dem Benziner um 15 bis 20 Prozent geringer. Hierzu muss man jedoch berücksichtigen, dass die Energiedichte von Diesel auch deutlich höher ist. In der Kritik stehen die Motoren dennoch, aufgrund des CO2- Ausstoßes. Denn laut Meinung der Experten, ist die Herstellung eines Dieselmotors deutlich aufwendiger, wodurch ebenfalls mehr CO2 produziert wird. Im Vergleich könnte man hier jedoch auch entgegensetzen, dass ein ständiges Benutzen eines Fahrstuhls deutlich weniger CO2 produziert, als den Weg über die Treppe zu nutzen.

Wie sieht es im Verkauf von gebrauchten Dieselfahrzeugen aus?

Der Verkauf von Dieselfahrzeugen sieht momentan alles andere als gut aus. Das können auch zahlreiche Händler bestätigen. Viele Händler beklagen die hohen Rabatte, die sie momentan auf die Dieselfahrzeuge geben müssen, um diese überhaupt noch verkaufen zu können. Neben den stark abfallenden Absatzzahlen ist natürlich auch die Nachfrage deutlich im Rückgang. Die Debatte, die momentan die Dieselfahrzeuge überschattet, zwingt die Menschen zum Abwarten. Selbst der ADAC hält sich in diesem Punkt zurück und empfiehlt ebenfalls die Situation erst einmal abzuwarten. Da es noch keine klaren Entscheidungen über eventuelle Fahrverbote gibt, ist der Kauf eines Diesels in gewisser Weise ein Risiko. Sollte es wirklich dazu kommen, kann es durchaus sein, dass ein Fahrzeug sehr schnell unbrauchbar für die eigentlichen Interessen wird.

Welche Variante lohnt sich mehr? Diesel oder Benziner?

Genau genommen kann man hier keine klare Antwort geben. Auch wenn man die ganzen Debatten und Diskussionen über die Dieselfahrzeuge einmal außen vor lässt, so kann man dennoch keine direkte Aussage treffen. Es kommt hier ganz auf das Fahrverhalten des jeweiligen Nutzers an. Ein Dieselfahrzeug lohnt sich erst ab einer bestimmten Kilometerzahl im Jahr. Darüber hinaus muss auch die Steuer sowie die Versicherung berücksichtigt werden. Hier kommt es teilweise auch auf das Fahrzeug selbst an, welches zur direkten Kostenberechnung herangezogen wird. Man kann also nicht direkt einem Fahrzeug einen Vorrang geben. Hier bietet es sich an, einen direkten Vergleich zu erstellen, der auf den eigenen Fakten beruht. Das heißt, sich selbst eine Liste zu machen, mit den wesentlichsten Punkten, also Kilometeranzahl im Jahr, um was für ein Fahrzeug genau es sich handelt und natürlich auch um welche Strecken es sich direkt handelt. Denn Dieselfahrzeuge sind eher für Langstrecken ausgelegt. Nur weil man 20.000 Kilometer im Jahr fährt heißt das nicht das es trotzdem ein Diesel werden muss.

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