Offizielle Warnung: Auto-Apps spionieren Deine Daten aus

Auto-Apps

Die Stiftung Warentest hat einmal diverse Auto-Apps genauer unter die Lupe genommen. In diesem Zuge gehört natürlich auch das Thema Datenschutz dazu. Wir berichten, zu welchem erschreckenden Ergebnis Stiftung Warentest gekommen ist.

Apps, die mehr senden als nötig

Genau 13 Autohersteller wurden bei diesem Test unter die Lupe genommen, wobei die nützlichen Auto-Apps im Fokus standen und getestet wurden. Wer bei diesen Apps nach dem Datenschutz sucht, der wird mehr als nur enttäuscht. So hat auch die Stiftung Warentest mit einigen Herstellern gesprochen, doch die reagierten nur mit Ausreden. Also machte sich Stiftung Warentest zur Aufgabe, die Auto-Apps einmal genauer zu untersuchen. Hier zeigte sich dann, das der Datenschutz überhaupt nicht vorhanden ist. Noch schlimmer: Die Nutzer solcher Apps fürs Auto haben davon meistens keine Ahnung. Der Datenschutz ist hier nicht gegeben, so die Stiftung Warentest. Einige Auto-Apps senden sogar die Fahrgestellnummer bzw. die Identifikationsnummer des Fahrzeuges an Externe. So lässt sich dann mühelos der Erstkäufer ermitteln. Außerdem senden die Apps dann auch noch den Namen des derzeitigen Besitzers. Im ersten Augenblick mag dies noch nicht schlimm sein, doch wird der Datenschutz bei diesen Auto-Apps weitestgehend vernachlässigt. Dies hat die Stiftung Warentest nicht nur herausgefunden, sondern auch bei den jeweiligen Herstellern bemängelt.

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Auto-Apps: Für wen lohnt es sich?

Diese Frage sollte sich demnach jeder Nutzer stellen. Natürlich sind wir es gewohnt, dass Google und Co. unsere Suchanfragen speichert. Doch das geht laut Stiftung Warentest bei Auto-Apps zu weit. Vor allem da die Nutzer hierauf keinerlei Einfluss nehmen können. Viele der Auto-Apps sind demnach für die Autoindustrie nützlicher als für den User. Daher sollte jeder sich genau überlegen, ob er solche Apps tatsächlich benötigt. Stiftung Warentest kann eigentlich nur vor der Nutzung abraten, auch wenn die Apps sehr praktisch sein können. Laut den Herstellern wäre der Hinweis zum Datenschutz viel zu lang und zu kompliziert. Jeder Nutzer sollte sich darüber im Klaren sein, dass er beim App Gebrauch viele seiner Daten preis geben wird. Alle Daten können kinderleicht weitergereicht werden, was dann auch im großen Stil getan wird. Stiftung Warentest stellt sich somit gegen diese kostenlosen Auto-Apps. Vor allem wenn die jeweiligen Auto-Apps zusätzlich noch auf dem Smartphone genutzt werden. Hier hat Stiftung Warentest herausgefunden, dass dann der Datenschutz vollkommen ausgehebelt ist. Also laut Stiftung Warentest werden auch Nutzerdaten vom Smartphone fleißig weitergesendet. Ganz ohne das der Nutzer überhaupt etwas mitbekommt. Von daher ist der Datenschutz in diesem Bereich ein Fremdwort und wird regelmäßig verletzt.

Google und Apple wissen immer Bescheid

Stiftung Warentest herausgefunden, dass unabhängig von der Nutzung, der Datenschutz hier tatsächlich umgangen wird. Eigentlich handelt es sich bei diesen Auto-Apps mehr um Apps zur Spionage auf dem Smartphone, denn selbst welche Musik der Nutzer hört, wird hier weitergegeben. Welche Firmen noch von diesen Auto-Apps profitieren, ist nicht bekannt. Doch eines könnte feststehen, einfach nur Daten sammeln macht hier niemand, da Datemsammlung in der Regel gewinnbringend weitergereicht wird. Somit fallen alle Auto-Apps bei Stiftung Warentest durch, selbst wenn einmal ein kleiner Hinweis auf Datenschutz vorhanden sein sollte. Bei den Apps fürs Auto ist ein solcher Hinweis nicht gegeben, was erschreckend ist. Denn ab Ende März 2018 sollen alle Neuwagen mit einem Funknotruf ausgestattet werden, der dann bei einem schweren Unfall über Funk einen Notruf absetzt. Doch wenn die Autohersteller jetzt schon bei den Auto-Apps nichts vom Datenschutz halten, wie soll das dann mit diesem E-Call werden? Datenschutz ist in diesem Fall wahrscheinlich ebenfalls nicht gegeben, wobei es dann sicherlich wieder eine Ausrede gibt. Der Unfallwagen muss doch geortet werden, damit die Verletzten gefunden werden. Aber was geschieht mit den anderen Daten, die in der Zwischenzeit gesammelt wurden? Hier hat Stiftung Warentest ebenfalls große Bedenken.

Auf Auto-Apps lieber verzichten

Natürlich sind so manche Apps für unser Auto sehr praktisch, doch der Datenschutz sollte hier immer einen größeren Stellenwert einnehmen. Wer will schon, dass seine Aktivitäten mit dem Smartphone einfach weitergereicht werden? Daher sind alle Auto-Apps die es derzeit gibt, von Stiftung Warentest als weniger gut eingeschätzt worden. Den fehlenden Datenschutz macht Stiftung Warentest mehr als nachdenklich. Hier sollte jeder Nutzer sofort entsprechend reagieren, denn alle Auto-Apps arbeiten unbemerkt im Hintergrund und senden ständig Daten. Der Verbraucher hat darauf keinen Einfluss. Schlimmer noch, die meisten Nutzer haben keine Ahnung was ihre Apps fürs Auto so alles ohne Zustimmung machen. Denn normalerweise sollte hier der Datenschutz greifen und das ungewollte oder unbefugte Senden von Daten unterbinden. Also dann lieber die Standheizung nicht über App anschalten, sondern in ein kaltes Auto einsteigen. Zwar ist das nicht schön, aber dafür wird das Smartphone nicht ausspioniert. Auto-Apps sind wirklich praktisch, aber leider vollkommen ohne Datenschutz. Da war selbst Stiftung Warentest mehr als erstaunt. Der gläserne Nutzer, würde hier als Bezeichnung passen. Doch es geht noch schlimmer, laut Stiftung Warentest. Denn eine bestimmte App versendet die Daten sogar unverschlüsselt, womit diese Daten dann jeder lesen kann.

Fazit:

Auto-Apps können nützlich sein. Stiftung Warentest musste jedoch erhebliche Mängel feststellen. Bisher bekannte Apps (z.B. fürs Smartphone) senden natürlich Informationen weiter damit sie reibungslos funktionieren können. Das ist aber bei den Apps fürs Auto nicht der Fall, denn Datenschutz gibt es hier absolut nicht. Genauso wenig Kontrolle haben die Nutzer, denn die Auto-Apps übertragen sofort nach dem Start ihre ersten Daten. Daher lehnt Stiftung Warentest solche Auto-Apps ab, da hier der Datenschutz nicht eingehalten wird. Besser noch, es gibt keinerlei Hinweise zum Thema Datenschutz, womit diese Auto-Apps unsicher sind. Hier gehts zum Testbericht: https://www.test.de/Connected-Cars-Die-Apps-der-Autohersteller-sind-Datenschnueffler-5231839-0/

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