Autowaschanlage: Was ist zu beachten?

Autowaschanlage

Autowaschanlage: Was ist zu beachten?

Eine Autowaschanlage ist heutzutage kaum noch weg zu denken. Die Fahrzeuge sind unabhängig von der Jahreszeit immer gewissen Wettereinflüssen ausgesetzt. Damit werden an der Karosserie natürlich auch Verschmutzungen verursacht. Ob Insektenreste an der Frontscheibe, Partikel von Blütenstaub, die klebenden Blätter im Herbst und Salzrückstände von winterlichen Landstraßen – schnell sieht das geliebte Auto schmutzig und muss mehrmals im Jahr gereinigt werden. Da wird die Fahrt durch eine Waschanlage natürlich bevorzugt. Wir berichten, was es zu beachten gibt.

Welche Autowaschanlage gibt es und wie funktioniert diese?

Oftmals fällt es den Autobesitzern nicht unbedingt einfach, eine professionelle Autowaschanlage, die qualitativ hochwertige Ergebnisse liefert, zu finden. Nicht nur die Funktion der Autowaschanlage sondern auch Themen wie Umweltfreundlichkeit und Preise sind bei der Auswahl einer Waschanlage wichtig. Hier stellen sich den Verbrauchern zwei Optionen bei ihrer Entscheidung: Es gibt zum einen die bekannte Waschstraße, die mit Hilfe von Förderbändern die Fahrzeuge durch die Anlage transportieren, die Bürsten sind dabei fest montiert und bewegen sich horizontal und vertikal. Zum anderen gibt es die Portalwaschanlage. Hier steht ein Auto fest platziert und um das Auto herum bewegen sich die Bürsten. Bei dieser Autowaschanlage muss das Auto meist verlassen werden, was in einer Waschstraße hingegen nicht notwendig ist.

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Was ist vor der Nutzung einer Waschanlage notwendig?

Vor der Nutzung einer Autowaschanlage, sollten immer sämtliche Fenster geschlossen sein, damit nicht Wasser in das Innere des Fahrzeugs gelangen kann. Antennen werden eingefahren oder entfernt und Dachboxen sollten von den Fahrzeugen abgenommen werden. Für die maschinelle Wäsche sind generell auch Cabrios geeignet, doch Vorsicht gilt hier bei einem Stoffverdeck. Umso älter die Fahrzeuge sind, umso weniger können die Dachdichtungen dann dem Druck von Trockengebläse und Wasser gewachsen sein. Oft stehen spezielle Cabrio-Programme zur Verfügung und zugunsten der weichen Textilstreifen arbeitet sie mit einer Bürstenwäsche, um Kratzer vorzubeugen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass durch die entstehenden Kräfte der Autowaschanlage diverse Beschädigungen entstehen, für die in der Regel nicht gehaftet wird. Von Experten wird empfohlen, zuvor eine Grundreinigung der Oberfläche vorzunehmen. So kann die Karosserie bereits vorab beispielsweise von Blättern und weiteren Schmutzpartikeln befreit werden. Wird dies nicht zuvor gemacht, können sich bei der Lackierung kleine Kratzer nach der Autowäsche gebildet haben. Der Schmutz wird in die Oberfläche von den Bürsten eingearbeitet und wirkt hier wie Sandpapier.

Autowäsche

Vor der Autowäsche sollte auch immer der Motorraum auf Schmutz geprüft werden, denn dieser könnte zum Beispiel durch Laubblätter verstopft werden. Autobesitzer sollten in jedem Falle berücksichtigen, dass erhebliche Kräfte in der Autowaschanlage entstehen, welche auch benötigt werden, damit die Autos lupenrein werden. Viele der Bürsten, welche innerhalb der Autowäsche angebracht sind, bestehen aus einem relativ harten Polyethylen. Stoßen sie somit auf viel Schmutz, können durch die Kratzer Reibung entstehen. Von vielen Anlagen wird allerdings schon der Trend der schonenden Reinigung umgesetzt und deshalb wird mit den lackschonenden Schaumstoff-Schwämmen gearbeitet und nicht mit den groben Bürsten.

Autowaschanlage: Nützliche Informationen

Wird die richtige Autowaschanlage gewählt, dann steht meist die Frage im Raum, wie ein Verbraucher erkennt, dass es sich um eine seriöse und professionelle Waschanlage handelt. Die Waschanlage sollte schließlich schonend vorgehen und dennoch sollten Fahrzeuge gründlich gereinigt werden. Die guten Waschanlagen können bereits bei der äußeren Erscheinung einen gepflegten und sauberen Eindruck hinterlassen. Der Zustand der Büsten gibt dann den Hinweis darüber, ob es sich auch tatsächlich um eine professionelle Autowaschanlage handelt.

Der Schaden innerhalb der Lackierung ist vorprogrammiert, wenn die Fasern mit Schmutz behaftet sind. In diesen Fällen allerdings können auch Betreiber der Waschanlagen für Schäden haftbar gemacht werden. Wurde eine Anlage ordnungsgemäß verwendet und am Fahrzeug sind dennoch Schäden entstanden, dann müssen die Verantwortlichen von der Waschanlage auch für Schäden aufkommen. Direkt nach dem Verlassen der Autowaschanlage wird am besten auf mögliche Schäden hingewiesen, denn eine Klärung rückwirkend ist sonst wenig erfolgreich und schwierig.

Bei der Autowäsche variieren die Preise je nach Waschprogramm und Anbieter. Meist liegen die Preise zwischen vier Euro für die einfache Bürstenwäsche und für ein All-Inklusive-Luxusprogramm fallen auch schnell mal bis zu zwanzig Euro an. In Deutschland liegt der durchschnittliche Preis bei der Autowaschanlage bei etwa sechs Euro und dies umfasst die Basiswäsche. Experten hingegen empfehlen die Textil-Schaumwäsche, welche zwar kostspieliger ist, dafür jedoch auch lackschonend. Nicht nur aus den Kostengründen sollten die Luxusprogramme, wie die Heißwachsbehandlung, selten vorgenommen werden, denn auch die Umwelt wird damit belastet.

Handwäsche oder Autowaschanlage?

Generell spricht nichts gegen die vernünftige und ordnungsgemäße Verwendung der Autowaschanlage. Es ist sogar das Gegenteil der Fall, denn die Handwäsche ist schließlich nur unter gewissen Bedingungen durchführbar. Für die Reinigung in der professionellen Waschanlage gibt es generell keine Einschränkungen und Verbraucher können sich meist sicher ein, dass die Autos auch gründlich und professionell gereinigt wurden.
Entscheiden sich die Autofahrer nicht für die Waschstraße sondern für die Portalwaschanlage, wird noch der umweltschonende Beitrag geleistet. Im Vergleich zu der Waschstraße mit 600 Litern befindet sich der Wasserverbrauch bei der Portalwaschanlage nur bei 120 Litern.

Damit der Frischwasserverbrauch auch möglichst gering gehalten wird, sollten die Fahrzeuge nicht zu oft gereinigt werden. Das Schmutzwasser wird von vielen Anlagen bereits umweltbewusst aufgefangen, dann gefiltert und nochmals genutzt. Eine handelsübliche Autowaschanlage ist dennoch nicht umweltfreundlich, denn für die gründliche Reinigung werden dem Wasser immer chemische Reinigungsmittel zugesetzt. Dies ist ein Vorgang, der leider nicht verhindert werden kann. Auf Luxusprogramme wie Heißwachswäsche oder Unterbodenwäsche wird daher besser verzichtet, weil die Umwelt belastet wird. Eine Schaumwäsche im Hauptwaschgang ist ein umweltschonendes und optimales Ergebnis. Auch die Vorwäsche ist meist mit Chemikalien versetzt und diese könnten unter Umständen auch den Lack angreifen. Eine mögliche Folge davon ist beispielsweise die Ausbleichung. Welchen Weg man also wählt, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass man hier das Für und Wider gegeneinander abwägt.

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